JUNI
2004

 
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Im Kino: "Der Wixxer"
"Der Wixxer"
Oliver Kalkofe
D, 2004

Von Fans des „Frühstyxradio“ sehnlichst erwartet: Endlich ist er da, der Film, in dem „Der Wixxer“ die Londoner Unterwelt terrorisiert.

In nicht ganz sauberer Sprache und mit oft nicht ganz politisch korrekten Pointen begeben sich Inspector Very Long und Chief Inspector Even Longer auf die Jagd nach dem selbsternannten König des Verbrechens. Zwar ist Kalkofes Humor eher ein besonderer, aber wer sich darauf einlassen kann, wird große Freude an „Der Wixxer“ haben – nicht zuletzt auch wegen der hochkarätigen Besetzung. Neben Komikern, deren loses Mundwerk man bereits kennt – Olli Dittrich, diesmal eher harmlos; Bastian Pastewka; Oliver Kalkofe selbst – scheut sich selbst der integre Günter Jauch nicht, in einer Talkshow einen Gangster zu interviewen und ausführlich nach dem „Wixxer“ zu befragen. Besonders herausragend spielt Christoph Maria Herbst die Rolle des Butlers Alfons Hatler („Marschieren Sie doch ein“).

Neben so ziemlich allen Romanen von Edgar Wallace mußten auch Filme für Oliver Kalkofes gnadenlose Verbrecherjagd herhalten: So versucht Bastian Pastewka alias Jojo-Derby-Meister Very Long dem Wixxer durch gezielte Kunststückchen das Handwerk zu legen, was dieser jedoch durch geschickte Ausweicheichmanöver à la „Matrix“ verhindern kann; Anke Engelke glänzt in der Rolle der entführten ostdeutschen Touristin Doris in ihrer eins zu eins aus „Hannibal“ übernommenen Zelle.

Mag „Der Wixxer“ auch bei weitem nicht jedermanns Geschmack treffen, wer „Frühstyxradio“ und „Kalkofes Mattscheibe“ mochte und mag, wird viel Freude daran haben.

mp