Es gibt Maler, deren Leben selbst wie ein Roman gelesen werden kann – abenteuerlich, widersprüchlich, von einer Rastlosigkeit getrieben, die sich auf der Leinwand in leuchtende Farbfelder verwandelte. Paul Gauguin war ein solcher Maler. Geboren 1848 in Paris, aufgewachsen in Lima, später erfolgreicher Börsenmakler, Familienvater, Sonntagsmaler – und dann, mit Mitte dreißig, ein Mann, der alles hinter sich ließ, um das zu werden, was er zu sein glaubte: Künstler. Seine Reise führte ihn von der Bretagne über Panama und Martinique bis nach Tahiti und auf die Marquesas-Inseln, wo er 1903 einsam starb. Die Bilder, die Gauguin auf diesem Weg schuf, haben die Kunst des 20. Jahrhunderts verändert. Seine schattenfreien Farbflächen, seine ornamentalen Formen, seine Sehnsucht nach dem Ursprünglichen – all das machte ihn zu einem Wegbereiter des Expressionismus, des Fauvismus und der gesamten modernen Malerei.
Frühes Leben: Paris, Lima und die See
Eugène Henri Paul Gauguin wurde am 7. Juni 1848 in Paris geboren, mitten in den Wirren der Februarrevolution. Sein Vater Clovis war ein liberaler Journalist, seine Mutter Aline Marie die Tochter der sozialistischen Schriftstellerin Flora Tristan und Enkelin einer reichen peruanischen Familie. Es war eine Herkunft zwischen zwei Welten: dem intellektuellen Paris und dem exotischen Südamerika. Als Louis-Napoléon Bonaparte 1849 die Macht ergriff und republikanische Journalisten bedrängt wurden, beschloss die Familie, nach Peru auszuwandern. Clovis Gauguin starb während der Überfahrt an einem Herzanfall. Die Mutter erreichte Lima mit den beiden kleinen Kindern allein.
Paul Gauguin verbrachte die ersten sechs Lebensjahre in Lima, im Haus seiner Großonkel, umgeben von tropischer Fülle, exotischen Farben und der Wärme einer wohlhabenden Großfamilie. Es war eine glückliche Kindheit, die später zum Mythos wurde – jenes verlorene Paradies, das Gauguin sein ganzes Leben lang wiederzufinden versuchte. 1855 kehrte die Familie nach Frankreich zurück, in die kühle Strenge von Orléans. Der junge Paul, der kein Wort Französisch sprach, wurde ein Fremder in seiner eigenen Heimat.
Nach der Schule ging Gauguin zur Handelsmarine, später zur Kriegsmarine. Sechs Jahre lang fuhr er zur See – nach Brasilien, nach Skandinavien, durch das Mittelmeer. Es waren Jahre der Weltläufigkeit, die seinen Blick weiteten. Während dieser Zeit starb seine Mutter. Als Gauguin 1871 nach Paris zurückkehrte, war er dreiundzwanzig Jahre alt, allein und ohne Beruf.
Vom Börsenmakler zum Maler
Ein Vormund verschaffte dem jungen Gauguin eine Stelle bei der Wechselmaklerfirma Bertin an der Pariser Börse. Es begann ein erstaunliches Doppelleben. Tagsuüber war Paul Gauguin ein solider Geschäftsmann, der gut verdiente, eine repräsentative Wohnung unterhielt und sich bürgerliche Behaglichkeit leistete. 1873 heiratete er die Dänin Mette Sophie Gad, eine kühle, praktische Frau aus gutem Hause. Fünf Kinder wurden geboren. Abends aber malte Gauguin. Zunächst war es ein Hobby, eine Sonntagsbeschäftigung. Er besuchte die Académie Colarossi, studierte die alten Meister, freundete sich mit impressionistischen Malern an.
Mit dem Einkommen des Börsenmaklers begann Gauguin, impressionistische Gemälde zu sammeln – Werke von Édouard Manet, Claude Monet, Alfred Sisley, Camille Pissarro und Paul Cézanne. Pissarro wurde sein Mentor und Freund. Gauguin stellte ab 1880 an den jährlichen Salons der Impressionisten aus, zunächst als Dilettant, doch mit wachsendem Ehrgeiz. Die Doppelexistenz zwischen Geldmarkt und Atelier konnte nicht ewig dauern.
Der Börsenkrach von 1882 brachte die Entscheidung. Gauguins finanzielle Lage verschlechterte sich dramatisch. 1883 gab er die Stelle an der Börse auf – offiziell, um sich ganz der Malerei zu widmen; in Wahrheit auch, weil er es sich nicht mehr leisten konnte, Makler zu sein. Die Familie zog nach Rouen, dann nach Kopenhagen, wo Mette auf die Unterstützung ihrer Verwandten hoffte. Doch das Experiment scheiterte. Der arbeitslose Künstler und die pragmatische Dänin verstanden einander nicht mehr. Gauguin kehrte allein nach Paris zurück. Die Ehe war faktisch beendet, obwohl sie nie geschieden wurde.
Pont-Aven und die Geburt des Synthetismus
Im Sommer 1886 reiste Gauguin zum ersten Mal nach Pont-Aven, einem kleinen Ort in der Bretagne, der wegen seiner günstigen Lebenshaltungskosten und seiner malerischen Landschaft bereits eine Kolonie von Künstlern angezogen hatte. Die Bretagne war zu jener Zeit noch eine archaische Welt: Granithäuser, Calvaires, bretonische Trachten, ein katholischer Volksglaube, der dem Besucher aus Paris wie ein Stück Mittelalter erscheinen musste. Gauguin war fasziniert von dem, was er „le sauvage et le primitif“ nannte – das Wilde und das Ursprüngliche, das er in dieser rauhen Landschaft zu spüren glaubte.
In Pont-Aven begann Gauguins Bruch mit dem Impressionismus. Wo die Impressionisten das flüchtige Licht eingefangen hatten, suchte Gauguin nach dem Wesen der Dinge, nach einer Kunst, die nicht abbildete, sondern synthetisierte. Gemeinsam mit dem jungen Maler Émile Bernard entwickelte er den Synthetismus, eine Malweise, die schattenlose, flächige Farben mit klaren Konturen verband – ähnlich den Bleifassungen eines Kirchenfensters. Die Formen wurden ornamental stilisiert, die Perspektive aufgehoben, die Farbe vom Gegenstand befreit. Man nannte diese Bewegung später die Schule von Pont-Aven.
Das Schlüsselwerk dieser Phase ist die Vision nach der Predigt (1888), eines der berühmten Werke Gauguins. Das Gemälde zeigt bretonische Bäuerinnen in weißen Hauben, die nach einer Predigt den Kampf Jakobs mit dem Engel halluzinieren. Der Hintergrund leuchtet in einem unwirklichen, flammenden Rot. Die Figuren sind flächig, die Konturen schwarz und schwer, die Komposition von japanischen Holzschnitten beeinflusst. Mit diesem Bild hatte Gauguin den Impressionismus endgültig hinter sich gelassen. Es war der Beginn einer neuen Malerei – jener Kunst, die man später Post-Impressionismus nennen sollte.
Zwischen den Aufenthalten in der Bretagne unternahm Gauguin 1887 eine abenteuerliche Reise nach Panama, wo er gemeinsam mit seinem Freund Charles Laval als Erdarbeiter am Kanalbau Geld verdienen wollte. Das Unternehmen scheiterte. Krank und mittellos flohen die beiden auf die Insel Martinique. Dort, in der tropischen Hitze der Karibik, malte Gauguin Bilder von leuchtender Farbigkeit, die seine späteren tahitianischen Gemälde vorwegnahmen. Doch Ruhr und Malaria zwangen ihn zur Rückkehr nach Frankreich – krank, arm und entschlossener denn je.
Van Gogh und die Katastrophe von Arles
Im Oktober 1888 reiste Paul Gauguin nach Arles, in die Provence, wo Vincent van Gogh ihn seit Monaten erwartet hatte. Van Gogh träumte von einer Künstlergemeinschaft im Süden, einem „Atelier des Midi“, und sah in Gauguin den Anführer dieses Projekts. Er hatte das gelbe Haus am Place Lamartine gemietet, die Wände mit seinen Sonnenblumenbildern geschmückt und alles für die Ankunft des Gastes vorbereitet.
Doch das Zusammenleben der beiden Maler wurde schnell zur Katastrophe. Gauguin, selbstbewusst und dominant, gab den Ton an. Er kritisierte van Goghs Arbeitsweise – das Malen direkt vor dem Motiv – und propagierte stattdessen das Malen aus der Erinnerung und der Vorstellung. Van Gogh, zwischen Bewunderung und Eifersucht schwankend, wurde zunehmend instabil. Die Spannungen wuchsen über neun Wochen. Kurz vor Weihnachten eskalierte ein Streit. Van Gogh soll Gauguin mit einem Rasiermesser bedroht haben; Gauguin floh aus dem Haus. In derselben Nacht schnitt sich van Gogh das Ohr ab und brachte es, in Zeitungspapier gewickelt, einer Prostituierten. Gauguin verließ Arles am nächsten Morgen und kehrte nie zurück. Die kurze, verheerende Begegnung zwischen Gauguin und van Gogh gehört zu den berühmtesten Episoden der Kunstgeschichte.
Tahiti: Das Hauptwerk in leuchtenden Farben
Zurück in Paris reifte in Gauguin der Entschluss, Europa endgültig zu verlassen. Er sehnte sich nach jenem ursprünglichen Leben, das er in der Bretagne gestreift und auf Martinique erahnt hatte. Tahiti wurde zum Inbegriff seiner Sehnsucht. Im Februar 1891 veranstaltete Paul Gauguin eine Versteigerung seiner Gemälde im Hôtel Drouot – der Erlös war beträchtlich genug, um die Überfahrt zu finanzieren. Am 1. April 1891 schiffte er sich in Marseille ein.
Was Gauguin auf Tahiti vorfand, entsprach nur bedingt seinen Träumen. Die Hauptstadt Papeete war eine französische Kolonialstadt mit Beamten, Soldaten und Missionaren. Das „Paradies“ war längst von der europäischen Zivilisation durchdrungen. Doch Gauguin suchte sich seinen Traum: Er zog in ein einfaches Haus außerhalb der Stadt, lebte unter der einheimischen Bevölkerung und begann mit einer Besessenheit zu malen, die an Wahnsinn grenzte. Hier fand er die Worte, die sein künstlerisches Credo am besten zusammenfassten: „Vivre là d’extase, de calme et d’art“ – dort leben, in Ekstase, Ruhe und Kunst.
Die Bilder, die Gauguin auf Tahiti schuf, gehören zu den ikonischsten Werken der westlichen Kunstgeschichte. Leuchtende Farbflächen – tiefes Rot, sattes Gelb, üppiges Grün, strahlendes Blau – bilden Landschaften von dekorativer Pracht. Junge tahitianische Frauen, oft in ruhigen, meditativen Posen, sind das wiederkehrende Motiv. Tahitianische Frauen am Strand (1891) zeigt zwei sitzende Frauen vor dem Hintergrund aus Sand und Meer, monumental wie Skulpturen, in schattenfreien Farbfeldern modelliert. Es ist ein Bild von stiller Kraft, das die Grenze zwischen Porträt und Ikone verwischt.
Nach zwei Jahren auf Tahiti kehrte Gauguin 1893 nach Frankreich zurück – krank, ohne Geld, aber mit einem Konvolut von Gemälden, die Paris irritierten und faszinierten zugleich. Eine Ausstellung bei Paul Durand-Ruel stieß auf geteilte Reaktionen. Die französischen Kolonialbehörden auf Tahiti hatten den eigenwilligen Maler ohnehin mit Misstrauen beobachtet. Doch die jungen Künstler in Paris – die Gruppe der Nabis um Maurice Denis, Pierre Bonnard und Édouard Vuillard – sahen in Gauguins Bildern eine Offenbarung. Denis formulierte das berühmte Diktum: „Ein Gemälde – bevor es ein Schlachtross, eine nackte Frau oder irgendeine Anekdote ist – ist im Wesentlichen eine ebene Fläche, bedeckt mit Farben in einer bestimmten Ordnung.“ Es war die theoretische Formulierung dessen, was Gauguin auf der Leinwand vorgelebt hatte.
Spätwerk, Krankheit und Tod auf den Marquesas
1895 verließ Gauguin Europa für immer. Er kehrte nach Tahiti zurück, doch die Verhältnisse hatten sich verschlechtert. Seine Gesundheit war zerrrüttet – eine Knöchelverletzung, die er sich bei einer Schlägerei in der Bretagne zugezogen hatte, wollte nicht heilen und quälte ihn fortan mit offenen Wunden. Syphilis, die er sich wohl in Frankreich zugezogen hatte, verstärkte den körperlichen Verfall. Gauguin lebte von den spärlichen Erlösen, die sein Pariser Händler Ambroise Vollard für die Gemälde erzielte.
1897 erreichte ihn die Nachricht, dass seine Lieblingstochter Aline in Kopenhagen an einer Lungenentzündung gestorben war. Gauguin war zerstört. In dieser Krise, arm, krank und verzweifelt, malte er sein Hauptwerk: das monumentale Gemälde D’où venons-nous? Que sommes-nous? Où allons-nous? – auf Deutsch: Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir? Das Bild, über drei Meter breit, ist wie ein Fries angelegt und liest sich von rechts nach links: ein schlafendes Kind, junge Frauen in nachdenklichen Posen, eine zentrale Figur, die nach einer Frucht greift, eine alte Frau, die sich dem Tod nähert. Es ist Gauguins Summe – eine Meditation über den Kreislauf des Lebens, gemalt in jenen leuchtenden Farben, die zum Markenzeichen des Malers Gauguin geworden waren. Nach Vollendung des Gemäldes unternahm Gauguin einen Selbstmordversuch mit Arsen. Er überlebte.
Die letzten Lebensjahre verbrachte Gauguin auf den Marquesas-Inseln, wohin er 1901 übersiedelte. Er hoffte auf eine noch unberührtere Welt als Tahiti, fand aber auch dort die Kolonialverwaltung und die katholische Mission. Er lag im Streit mit den Behörden, verteidigte die Rechte der Einheimischen und wurde wegen Beleidigung eines Polizisten zu einer Geldstrafe verurteilt. Sein Körper verfiel zusehends. Am 8. Mai 1903 starb Paul Gauguin in seinem Haus auf Hiva Oa, allein, von Krankheit gezeichnet, fünfundfünfzig Jahre alt. Neben seinem Bett soll eine Flasche Laudanum gestanden haben.
In diesen letzten Jahren entstanden neben Gemälden auch bedeutende Holzschnitte und Keramiken. Gauguins Holzschnitte – grob geschnitten, mit krassen Schwarz-Weiß-Kontrasten – beeinflussten die deutschen Expressionisten der Brücke unmittelbar. Seine Keramiken, die er bereits in den späten achtziger Jahren zu fertigen begonnen hatte, zeigten dieselbe Lust am Primitiven, an rohen Formen und unglasierter Oberfläche. Es waren Werke, die bewusst gegen die akademische Tradition antraten.
Die ethische Kontroverse
Kein Porträt Gauguins wäre vollständig ohne einen Blick auf die Schattenseiten seines Lebens in der Südsee. Auf Tahiti und den Marquesas nahm Gauguin Beziehungen zu sehr jungen einheimischen Mädchen auf – seine sogenannten vahine waren teilweise erst dreizehn oder vierzehn Jahre alt. Was Gauguin als Ausdruck eines naturverbundenen Lebens stilisierte, war in Wahrheit die Ausnutzung kolonialer Machtverhältnisse. Ein europäischer Mann, privilegiert durch Hautfarbe und Herkunft, bediente sich an der Bevölkerung eines kolonisierten Landes.
Die kunsthistorische Bewertung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verschoben. Die frühere Verklräung Gauguins als romantischer Aussteiger ist einer kritischeren Betrachtung gewichen. Museen weltweit kontextualisieren seine Bilder heute mit Hinweisen auf die kolonialen Verhältnisse und das Machtgefälle, das seinem Aufenthalt in der Südsee zugrunde lag. Die Frage, ob man die Kunst vom Künstler trennen kann, stellt sich bei Gauguin mit besonderer Schärfe.
Gauguins Bedeutung für die moderne Kunst
Ungeachtet aller berechtigten Kritik an seiner Lebensführung ist die kunsthistorische Bedeutung Gauguins kaum zu überschätzen. Gemeinsam mit Cézanne und van Gogh gehört er zu den drei großen Post-Impressionisten, die den Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert prägten. Was Gauguin der Malerei gab, war eine radikale Befreiung der Farbe: Die Farbe musste nicht länger abbilden, was das Auge sah – sie durfte ausdrücken, was die Seele empfand. Rote Hintergründe, gelbe Christusfiguren, blaue Bäume – bei Gauguin wurde die Farbe zum eigenständigen Ausdrucksmittel.
Die Nabis – Maurice Denis, Pierre Bonnard, Édouard Vuillard, Paul Sérusier – sahen in Gauguin ihren geistigen Vater. Sérusiers berühmter Talisman (1888), ein kleines Gemälde auf einem Zigarrenkistendeckel, entstand unter Gauguins direkter Anleitung in Pont-Aven und wurde zum Gründungsdokument der Bewegung. Die Fauves – Henri Matisse, André Derain, Maurice de Vlaminck – übernahmen von Gauguin die Autonomie der Farbe. Die deutschen Expressionisten der Brücke – Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel – bewunderten seine Holzschnitte und sein Konzept des Primitiven.
Auch auf dem Kunstmarkt hat Gauguins Werk seinen Platz unter den teuersten Gemälden der Welt eingenommen. 2015 wurde sein Gemälde Nafea faa ipoipo? (Wann heiratest du?, 1892) in einem Privatverkauf für kolportierte 300 Millionen Dollar veräußert – zum damaligen Zeitpunkt der höchste jemals für ein Gemälde gezahlte Preis. Es ist ein Bild, das zwei junge tahitianische Frauen vor einem leuchtend gelben und blauen Hintergrund zeigt: einfach in der Komposition, überwältigend in der Wirkung.
Wer heute vor einem Gemälde Gauguins steht – vor den ruhigen Tahitianerinnen, vor dem flammenden Rot der Vision nach der Predigt, vor dem kosmischen Fries von Woher kommen wir? –, begegnet einem Künstler, der das Paradies suchte und auf der Leinwand erschuf, was er im Leben nicht fand. Paul Gauguins Bilder leuchten bis heute – und die Fragen, die sie aufwerfen, über Farbe und Form, über Sehnsucht und Schuld, über das Verhältnis des Westens zum Rest der Welt, sind so gegenwärtig wie am Tag ihrer Entstehung.
Weiterführende Literatur
Biographien und Werkverzeichnisse
- D. Wildenstein: Gauguin. A Savage in the Making. Catalogue Raisonné of the Paintings 1873–1888. Mailand (Skira) 2002.
- D. Sweetman: Paul Gauguin. A Complete Life. London (Hodder & Stoughton) 1995. – Dt.: Paul Gauguin. Eine Biographie. Düsseldorf (Claassen) 1997.
- F. Cachin: Gauguin. Paris (Flammarion) 1988.
Primärquellen
- Paul Gauguin: Noa Noa. Voyage de Tahiti. Paris 1901. – Dt.: Noa Noa. Eine Reise nach Tahiti. Zürich (Diogenes) 1990.
- Ders.: Oviri. Écrits d’un sauvage. Hg. von D. Guérin. Paris (Gallimard) 1974.
Deutungen und Kontexte
- B. Thomson: Gauguin. London (Thames & Hudson) 1987.
- S. Eisenman: Gauguin’s Skirt. London (Thames & Hudson) 1997.
- N. Mathews: Paul Gauguin. An Erotic Life. New Haven (Yale University Press) 2001.
