Kaum eine Phase der europäischen Kunstgeschichte war so spannungsreich wie die Zwischenkriegszeit. Zwischen den Katastrophen des Ersten und Zweiten Weltkriegs entstanden zwei Strömungen, die unterschiedlicher kaum hätten sein können – und doch auf dieselbe Erschütterung reagierten: die Neue Sachlichkeit und der Surrealismus. Während die Neue Sachlichkeit die sichtbare Wirklichkeit mit unbestechlichem Blick sezierte, tauchte der Surrealismus in die verborgenen Tiefen des Unbewussten ein. Gemeinsam bilden sie ein Panorama künstlerischer Antworten auf eine Welt, die aus den Fugen geraten war. Doch was genau verbirgt sich hinter diesen Begriffen? Welche Künstler prägten die Bewegungen, und warum sind ihre Werke bis heute von Bedeutung?
Überblick
Neue Sachlichkeit: ca. 1920–1933, Deutschland
Surrealismus: 1924–ca. 1945, international (Zentrum: Paris)
Gemeinsamer Kontext: Kunst zwischen den Weltkriegen
Schlüsselbegriffe: Verismus, magischer Realismus, écriture automatique, Frottage, Traumbilder
Was ist Neue Sachlichkeit?
Die Neue Sachlichkeit entstand in den frühen 1920er Jahren in Deutschland als bewusste Gegenbewegung zum Expressionismus. Während die Expressionisten die Wirklichkeit durch subjektive Empfindung und verzerrte Formen gefiltert hatten, forderten deren Vertreter eine Rückkehr zur gegenständlichen, detailgenauen Darstellung. Der Begriff wurde 1925 durch eine Ausstellung des Kunsthistorikers Gustav Friedrich Hartlaub in der Mannheimer Kunsthalle offiziell eingeführt. Unter dem Titel Neue Sachlichkeit – Deutsche Malerei seit dem Expressionismus versammelte er Künstler, die trotz ihrer stilistischen Unterschiede eines gemeinsam hatten: den nüchternen, unverstellten Blick auf die Realität.
Innerhalb dieser Bewegung lassen sich zwei Hauptströmungen unterscheiden. Der Verismus – vertreten vor allem durch George Grosz und Otto Dix – widmete sich der schonungslosen Darstellung gesellschaftlicher Missstände. Die Veristen zeigten die Schattenseiten der Weimarer Republik: Kriegsversehrte, Prostituierte, korrupte Bürger und die Verelendung der Unterschicht. Ihre Kunst war eine Anklage, ein soziales Dokument mit ätzendem Blick. Der Verismus in der Kunst wollte nicht gefallen – er wollte aufwühlen und verändern.
Der magische Realismus hingegen, wie ihn etwa Christian Schad und Georg Schrimpf vertraten, verfolgte einen anderen Ansatz. Auch er kehrte zur präzisen Gegenständlichkeit zurück, doch seine Werke strahlen eine eigentümliche Kühle und Stille aus. Die dargestellten Personen und Gegenstände wirken wie eingefroren, beinahe überirdisch klar. Es ist eine Sachlichkeit, die über das bloß Sichtbare hinauszuweisen scheint – daher der Begriff „magisch“. Die Malerei dieser Epoche in beiden Spielarten einte jedoch die Ablehnung expressionistischer Übersteigerung und das Bekenntnis zu einer präzisen, handwerklich meisterlichen Wiedergabe.
Wer sind die wichtigsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit?
Otto Dix (1891–1969) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter dieser Epoche und zugleich als Schlüsselfigur des Verismus. Als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg erlebte er die Schrecken des Stellungskriegs aus nächster Nähe. Diese Erfahrungen prägten sein gesamtes Werk. Sein Radierzyklus Der Krieg (1924) zählt zu den eindrücklichsten künstlerischen Zeugnissen des Ersten Weltkriegs. Otto Dix und diese Kunstrichtung sind untrennbar verbunden: Seine Porträts zeigen Menschen mit schonungsloser Schärfe, ohne jede Idealisierung. Das Gemälde Großstadt (1927/28), ein Triptychon, führt die Gegenwelt von Vergnügungssucht und Elend in der Weimarer Republik vor Augen. Mit seiner messerscharfen Beobachtungsgabe und technischen Virtuosität – Otto Dix beherrschte die Lasurtechnik der Alten Meister – schuf er Werke, die bis heute nichts von ihrer verstörenden Kraft verloren haben.
George Grosz (1893–1959) war der wohl politischste Künstler dieser Strömung. Seine Zeichnungen und Gemälde sind beißende Satiren auf die Gesellschaft der Weimarer Republik. Kapitalisten mit aufgeblähten Gesichtern, militärische Emporkömmlinge, verlogene Bürger – Grosz entwarf ein Panoptikum der Niedertracht. Werke wie Stützen der Gesellschaft (1926) machten ihn berühmt und brachten ihm mehrere Anklagen wegen Gotteslästerung und Beleidigung der Reichswehr ein. 1933 emigrierte er in die Vereinigten Staaten.
Christian Schad (1894–1982) vertrat als Hauptvertreter des magischen Realismus die andere Seite der Bewegung. Seine Porträts – etwa das berühmte Selbstbildnis mit Modell (1927) – zeichnen sich durch eine fast fotografische Schärfe und eine kühle, distanzierte Atmosphäre aus. Die Figuren wirken entrückt, beinahe wie Schaufensterpuppen, und doch strahlt jedes Detail eine beklemmende Lebendigkeit aus.
Max Beckmann (1884–1950) lässt sich nicht eindeutig einer der beiden Strömungen zuordnen. Sein Werk verbindet Elemente des Expressionismus mit der Nüchternheit der sachlichen Malerei. Beckmanns großformatige Triptychen – darunter Abfahrt (1932/33) – sind allegorische Welttheater, in denen sich persönliches Erleben und zeitgeschichtliche Katastrophen überlagern. Nach seiner Diffamierung durch die Nationalsozialisten als „entarteter Künstler“ emigrierte er 1937 über die Niederlande in die USA.
Was ist Surrealismus in der Kunst?
Der Surrealismus wurde 1924 mit dem Manifeste du surréalisme des französischen Dichters André Breton offiziell begründet. Der Begriff „Surrealismus“ – zusammengesetzt aus dem französischen sur (über) und réalisme (Wirklichkeitssinn) – bezeichnet eine Kunst, die über die sichtbare Realität hinausgeht und das Unbewusste, den Traum und das Irrationale zur Grundlage künstlerischen Schaffens erhebt. Breton definierte die Bewegung als „reinen psychischen Automatismus“, durch den man den wirklichen Ablauf des Denkens auszudrücken versuche – frei von jeder Kontrolle durch die Vernunft.
Die geistigen Wurzeln des Surrealismus in der Kunst liegen in der Psychoanalyse Sigmund Freuds. Dessen Entdeckung des Unbewussten, seine Traumdeutung und die Idee, dass unter der Oberfläche des rationalen Denkens ein ganzes Universum verdrängter Wünsche, Ängste und Phantasien lauert, elektrisierte die Künstler der Bewegung. Die Bewegung wollte dieses verborgene Reich sichtbar machen und damit die Grenzen dessen erweitern, was Kunst darstellen konnte. Die écriture automatique – das automatische Schreiben ohne bewusste Steuerung – wurde zum literarischen Schlüsselverfahren der Bewegung. In der Malerei entsprach dem der Automatismus: das spontane, unkontrollierte Zeichnen und Malen, bei dem die Hand gewissermaßen unabhängig vom bewussten Willen agiert.
Innerhalb des Surrealismus in der Malerei lassen sich zwei Hauptrichtungen unterscheiden. Der illusionistische Surrealismus, wie ihn Salvador Dalí und René Magritte vertraten, stellte unmögliche Szenen in fotografisch präziser Manier dar. Die Bilder wirken auf den ersten Blick real – und gerade dadurch um so verstörender, weil das Dargestellte jeder Logik widerspricht. Der absolute oder abstrakte Surrealismus hingegen, vertreten etwa durch Joan Miró und André Masson, verzichtete auf gegenständliche Darstellung und arbeitete mit biomorphen Formen, freien Linien und traumhaften Farbflächen. Beide Spielarten einte das Ziel, die Herrschaft der Vernunft über die Kunst zu brechen.
Zudem hatte der Surrealismus einen bedeutenden Vorläufer: Giorgio de Chirico (1888–1978) schuf bereits ab 1910 seine rätselhaften pittura metafisica-Bilder, in denen menschenleere Plätze, lange Schatten und unerklärliche Gegenstände eine beunruhigende Atmosphäre erzeugen. Werke wie Das Rätsel eines Herbstnachmittags (1910) nahmen zentrale Themen der späteren Bewegung vorweg und inspirierten Breton, Dalí und Ernst gleichermaßen.
Welche Techniken nutzen die Surrealisten?
Die Surrealisten entwickelten eine Fülle innovativer Techniken, um das Unbewusste in die künstlerische Praxis einzubinden. Diese Verfahren sollten den Zufall fördern und die rationale Kontrolle des Künstlers weitgehend ausschalten.
Die Frottage wurde 1925 von Max Ernst entwickelt und zählt zu den charakteristischsten Techniken des Surrealismus. Dabei legt der Künstler ein Blatt Papier auf eine strukturierte Oberfläche – Holzmaserung, Stoff, Blätter, Steine – und reibt mit Bleistift oder Kreide darüber. Die so entstehenden zufälligen Muster dienen als Ausgangspunkt für Bilder, die der Künstler in den Strukturen „entdeckt“. Die Frottage im Surrealismus folgte dem Prinzip der freien Assoziation: Nicht der Verstand, sondern die Wahrnehmung von Formen und Gestalten im scheinbar Zufälligen bestimmte das Ergebnis. Ernst veröffentlichte 1926 seine Frottage-Sammlung Histoire naturelle, die als Meilenstein der surrealistischen Kunst gilt.
Die Grattage, ebenfalls von Ernst entwickelt, überträgt das Prinzip der Frottage auf die Ölmalerei. Dabei wird Farbe auf die Leinwand aufgetragen und anschließend mit einem Spachtel oder Messer teilweise wieder abgekratzt, während die Leinwand auf strukturierten Unterlagen liegt. Die so entstehenden Texturen bilden die Grundlage für fantastische Landschaften und Wesen.
Die Décalcomanie – ein Abklatschverfahren, bei dem Farbe zwischen zwei Flächen gepresst und dann auseinandergezogen wird – erzeugt bizarre, korallenartige Strukturen. Oscar Dominguez führte die Technik 1935 in den Surrealismus ein, und Max Ernst perfektionierte sie in Gemälden wie Europa nach dem Regen II (1940–42).
Der Cadavre exquis (exquisiter Leichnam) war ein Gemeinschaftsspiel der Surrealisten. Mehrere Teilnehmer zeichneten oder schrieben nacheinander auf ein gefaltetes Blatt, ohne die Beiträge der anderen zu sehen. Das Ergebnis war eine unvorhersehbare Kombination aus Elementen, die dem Prinzip des Zufalls und der kollektiven Kreativität folgten. Der Name stammt vom ersten auf diese Weise entstandenen Satz: „Le cadavre exquis boira le vin nouveau“ (Der exquisite Leichnam wird den neuen Wein trinken).
Darüber hinaus experimentierten die Vertreter des Surrealismus mit Fotografie und Film. Man Ray entwickelte die Rayografie – kameralose Fotografien, bei denen Gegenstände direkt auf lichtempfindliches Papier gelegt und belichtet werden. Luis Buñuel und Salvador Dalí schufen mit Un chien andalou (1929) einen der radikalsten Filme der Kinogeschichte, der die Logik des Traumes auf die Leinwand übertrug.
Wer sind die bedeutendsten Surrealisten?
Salvador Dalí (1904–1989) ist wohl der bekannteste Vertreter des Surrealismus. Der spanische Künstler verband eine atemberaubende malerische Präzision mit den abgründigsten Phantasien. Seine Methode, die er als „paranoisch-kritische Methode“ bezeichnete, bestand darin, Wahnvorstellungen gezielt herbeizuführen und die dabei entstehenden Bilder festzuhalten. Sein berühmtestes Werk, Die Beständigkeit der Erinnerung (1931), zeigt die ikonischen weichen, zerfließenden Uhren in einer wüstenhaften Landschaft. Diese surrealistische Malerei ist zu einem der bekanntesten Bilder des 20. Jahrhunderts geworden – ein Symbol für die Relativität von Zeit und die Macht des Unbewussten. Dalís Kunst verbindet illusionistischen Surrealismus mit einer einzigartigen Bildsprache aus Elefanten auf Stelzenbeinen, brennenden Giraffen und doppeldeutigen Formen.
René Magritte (1898–1967) verfolgte einen grundlegend anderen Ansatz. Der belgische Künstler malte alltägliche Gegenstände – Äpfel, Hüte, Pfeifen, Wolken – in einer betont schlichten, fast nüchternen Manier, versetzte sie jedoch in unerwartete Zusammenhänge, die das Vertraute plötzlich fremd erscheinen lassen. Sein Gemälde Der Verrat der Bilder (1929), das eine Pfeife zeigt, darunter die Inschrift „Ceci n’est pas une pipe“ („Dies ist keine Pfeife“), hinterfragt auf geniale Weise das Verhältnis von Bild und Wirklichkeit. Magritte war ein Philosoph unter den Surrealisten – seine Werke sind visuelle Denkspiele, die den Betrachter immer wieder zu der Frage führen: Was ist eigentlich real?
Max Ernst (1891–1976) war einer der vielseitigsten Vertreter des Surrealismus und zugleich einer der größten Erneuerer künstlerischer Techniken im 20. Jahrhundert. Der in Brühl bei Köln geborene Künstler durchlief Stationen im Dadaismus und Expressionismus, bevor er zum Mitbegründer der Pariser Bewegung wurde. Ernst erfand die Frottage und die Grattage und schuf mit seinem Collageroman Une semaine de bonté (1934) ein Hauptwerk surrealistischer Kunst. Seine Gemälde sind bevölkert von fantastischen Vogelwesen, versteinerten Wäldern und rätselhaften Architekturen – Traumlandschaften, die aus dem Unbewussten aufzusteigen scheinen.
Joan Miró (1893–1983) entwickelte eine ganz eigene Bildsprache aus biomorphen Formen, leuchtenden Farben und spielerischen Zeichen. Der katalanische Künstler löste sich früh von der gegenständlichen Darstellung und schuf eine Welt aus Punkten, Linien, Sternen und augenähnlichen Gebilden, die zwischen kindlicher Unbefangenheit und kosmischer Vision schwebt. Mirós Malerei des Surrealismus – etwa Karneval des Harlekins (1924/25) – vereint Spontaneität und Präzision auf einzigartige Weise.
Yves Tanguy (1900–1955) schuf gespenstisch leere Landschaften, bevölkert von undefinierbaren, weich geformten Objekten, die an Knochen, Steine oder Meereslebewesen erinnern. Seine Bilder – etwa Mama, Papa ist verwundet! (1927) – wirken wie Blicke auf einen fremden Planeten oder den Meeresgrund und zählen zu den atmosphärisch dichtesten Werken der Epoche.
Man Ray (1890–1976), geboren als Emmanuel Radnitzky in Philadelphia, war als Maler, Fotograf und Filmemacher einer der innovativsten Köpfe der Bewegung. Seine Rayografien revolutionierten die künstlerische Fotografie, und seine Porträts der surrealistischen Szene – von Kiki de Montparnasse bis Lee Miller – sind zu Ikonen der Kunstgeschichte geworden.
Auch Frida Kahlo (1907–1954) wird häufig dem Surrealismus zugerechnet, obwohl sie selbst diese Einordnung ablehnte. Breton nannte ihre Kunst surrealistisch, doch Kahlo bestand darauf, keine Träume zu malen, sondern ihre eigene Wirklichkeit. Ihre Selbstporträts – durchzogen von Schmerz, indigener Symbolik und unbeugsamer Selbstbehauptung – gehören zu den wirkungsmächtigsten Werken der Kunst des 20. Jahrhunderts und bilden eine Brücke zwischen surrealistischer Tradition und einer zutiefst persönlichen Bildsprache.
Warum sind diese Strömungen heute noch wichtig?
Die Neue Sachlichkeit und der Surrealismus haben die Kunst des 20. Jahrhunderts auf grundlegend verschiedene, doch gleichermaßen tiefgreifende Weise geprägt. Sie etablierte eine Tradition des kritischen Realismus, die über den Sozialen Realismus der Nachkriegszeit bis zur heutigen politischen Kunst und Dokumentarfotografie reicht. Otto Dix und George Grosz zeigten, dass Kunst nicht nur ästhetisches Vergnügen bereiten, sondern auch ein Instrument des gesellschaftlichen Widerspruchs sein kann – eine Haltung, die in einer Zeit wachsender sozialer Spannungen nichts an Aktualität verloren hat.
Der Surrealismus wiederum hat das Verständnis dessen, was Kunst sein und leisten kann, dauerhaft erweitert. Die surrealistische Kunst befreite die Malerei von der Verpflichtung, die sichtbare Welt abzubilden, und öffnete sie für das Irrationale, das Unbewusste und das Fantastische. Ohne den Surrealismus wäre der Abstrakte Expressionismus eines Jackson Pollock – der vom surrealistischen Automatismus direkt beeinflusst wurde – kaum denkbar. Die Pop Art eines Warhol und Lichtenstein, die Konzeptkunst der 1960er und 70er Jahre und selbst die digitale Kunst der Gegenwart stehen in der Nachfolge surrealistischer Ideen.
Auch außerhalb der bildenden Kunst hat der Surrealismus Spuren hinterlassen. In der Werbung, im Film, in der Mode und im Grafikdesign begegnen uns täglich surrealistische Motive und Verfahren – von den Kampagnen großer Modehäuser bis zu den Musikvideos der Popkultur. Die Idee, dass das Unmögliche darstellbar ist und das Vertraute durch Verfremdung neu gesehen werden kann, geht direkt auf den Surrealismus und seine Vertreter zurück.
Beide Strömungen – so verschieden sie auf den ersten Blick erscheinen – teilen eine gemeinsame Überzeugung: dass die Oberfläche der Dinge nicht genügt. Beide Strömungen fordern den Betrachter auf, genauer hinzusehen – sei es auf die gesellschaftliche Realität oder auf die innere Welt der Träume und Wünsche. In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz Bilder erzeugt und die Grenze zwischen Realität und Fiktion immer durchlässiger wird, sind diese Fragen aktueller denn je. Die Werke von Dalí, Magritte, Otto Dix und Ernst erinnern uns daran, dass die Kunst seit jeher der Ort war, an dem die Gesellschaft über das Verhältnis von Schein und Wirklichkeit nachdenkt.
Weiterführende Literatur
- André Breton: Manifeste du surréalisme (1924). Das Gründungsdokument der Bewegung.
- Werner Haftmann: Malerei im 20. Jahrhundert. Standardwerk zur Kunst der Moderne.
- Serge Fauchereau: Die Neue Sachlichkeit. Fundierte Einführung in die deutsche Strömung.
- Uwe M. Schneede: Die Kunst des Surrealismus. Malerei, Skulptur, Dichtung, Fotografie, Film. Umfassende Darstellung mit zahlreichen Abbildungen.
- Olaf Peters (Hg.): Neue Sachlichkeit. Malerei, Graphik und Photographie in Deutschland 1919–1933. Begleitband zur Ausstellung.
- Ingo F. Walther (Hg.): Kunst des 20. Jahrhunderts. Überblickswerk mit Einordnung beider Strömungen.
